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Schulz: AfD im Bundestag wäre "Schande für Deutschland"

Archivmeldung vom 16.09.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.09.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Martin Schulz 2009 Bild: Mettmann / de.wikipedia.org
Martin Schulz 2009 Bild: Mettmann / de.wikipedia.org

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat davor gewarnt, dass ein Einzug der AfD in den Bundestag dem Ruf Deutschlands in der Welt schaden werde.

"Es wäre eine Zäsur in der Geschichte der Bundesrepublik und eine Schande für Deutschland", sagte Schulz dem "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe). "Unser Ansehen in der Welt würde dadurch schwer beschädigt." Schulz bezeichnete die AfD als "Sammelbecken für Deutschnationale".

Unter ihren Anhängern gebe es aber offenbar auch "harte Nazis", sagte der SPD-Chef. "Diese Leute sind Brandstifter." Explizit griff Schulz AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland an. Dieser habe "im Bundestag nichts verloren".

SPD-Kanzlerkandidat Schulz will trotz schlechter Umfragen am Anspruch auf das Kanzleramt festhalten

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz setzt angesichts schlechter Umfragewerte darauf, dass sein Kampfgeist und seine Konsequenz vom Wähler belohnt werden. "Ich beuge mich nicht, ich halte meinen Kurs. Nur wer kämpft, bekommt den Respekt der Wähler", sagte Schulz dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel (Sonntagausgabe).

Quelle: dts Nachrichtenagentur / Der Tagesspiegel(ots)

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