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DIHK: Rentenbeschlüsse schaden der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands

Archivmeldung vom 20.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: derateru / pixelio.de
Bild: derateru / pixelio.de

Die deutsche Wirtschaft hat die Aussetzung der Rentenbeitragssenkung scharf kritisiert: "Die jüngsten Rentenbeschlüsse der Koalition schaden der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe).

Sowohl die Wirtschaft als auch die Arbeitnehmer hätten einen Anspruch auf niedrigere Beiträge gehabt, sagte Schweitzer. "Der Griff in die Sozialkasse ist ein völlig falsches Signal der neuen Bundesregierung", so der DIHK-Chef. Er sagte voraus, dass die verschiedenen Rentenpläne der Koalition schon in wenigen Jahren zu Beitragssätzen von 20 Prozent und mehr führen werden: "Damit wird Arbeit in Deutschland unnötig verteuert."

Umfrage: Viele Familien mit Kindern verlassen sich nicht auf Rente

Viele Familien mit Kindern gehen davon aus, dass die gesetzliche Rente in Zukunft nur noch eine Grundsicherung bieten kann. Das ergab eine Umfrage der Postbank unter Berufstätigen mit Kindern, die der "Welt" vorliegt. Demzufolge sind 55 Prozent der Befragten skeptisch, was künftige Rentenzahlungen angeht. Viele nehmen deshalb ihre Altersvorsorge selbst in die Hand - und zwar stärker als Kinderlose. Familien wenden pro Kopf jeden Monat 223 Euro für die private Vorsorge auf. Beschäftigte ohne Kinder hingegen legen 210 Euro zurück.

"Eine sichere Altersvorsorge bedeutet mir sehr viel" sagen 42 Prozent der Familien. Bei den Haushalten ohne Kinder sind es laut Postbank nur 35 Prozent. Bei der privaten Vorsorge setzen die Familien auf Immobilienbesitz: Zwei von drei Haushalten mit Kindern besitzen demnach heute eine eigene Immobilie. Allerdings halten 45 Prozent die bisherige staatliche Unterstützung beim Eigenheimerwerb für zu gering.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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