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Von der Leyen verteidigt Merkel gegen Kritik aus der eigenen Partei

Archivmeldung vom 26.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Ursula von der Leyen bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages der 18. Wahlperiode des Bundestages (2013).
Ursula von der Leyen bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages der 18. Wahlperiode des Bundestages (2013).

Foto: Martin Rulsch
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Unionsstreit um den richtigen Kurs in der Flüchtlingskrise hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Haltung von Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigt. "Bei aller verständlichen Unruhe angesichts der nie da gewesenen Lage weiß die Basis der Union sehr genau, dass niemand Deutschland und Europa besser durch diese schwere Zeit steuern kann als die Kanzlerin", sagte die stellvertretende CDU-Vorsitzende den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Es sei die Regierung Merkel gewesen, die "in Rekordzeit das Asylrecht reformiert und Abschiebungen erleichtert hat". Weitere Schritte würden folgen. Zuvor hatte der "Spiegel" berichtet, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sehe die CDU vor einer Zerreißprobe. In der jüngsten Sitzung des CDU-Präsidiums habe Schäuble darauf hingewiesen, dass die Stimmung der Mitglieder in der Flüchtlingsfrage "dramatisch" schlecht sei.

CSU-Chef Horst Seehofer verlangte eine Kurskorrektur in der Asylpolitik. Andernfalls sei die politische Zukunft der Union in Gefahr. "Wenn die Asylpolitik nicht korrigiert wird, dann geht das an die Existenz von CDU und CSU", sagte er. Von der Leyen entgegnete, es gebe "leider keine einfache Lösung für diese Krise".

Die Kanzlerin habe das früh erkannt und arbeite "mit all ihrer Beharrlichkeit und ihrem internationalem Gewicht daran, die Probleme Schritt für Schritt in den Griff zu bekommen", so die Ministerin. "In den Krisengebieten selbst, an den EU- Außengrenzen, in Brüssel und bei der Wiederherstellung geordneter Verhältnisse im Inland."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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