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Gröhe: CDU wird partnerschaftlich mit der FDP wetteifern

Archivmeldung vom 29.10.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.10.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der neue CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe will verlorene Stammwähler mit einem Einklang aus Tradition und Moderne zurückgewinnen. "Ich will die wertegebundene moderne Volkspartei", sagte Gröhe der Rheinischen Post in seinem ersten Interview zur Übernahme des neuen Amtes am heutigen Donnerstag.

Innerhalb der schwarz-gelben Regierung werde die Union "partnerschaftlich mit der FDP wetteifern, gerade auch im Bereich der Wirtschaftspolitik". Enttäuschten Steinbrück- und Clement-Fans in der SPD wolle die CDU  "ein interessantes Politik-Angebot machen". Gröhe war einer der Begründer der "Pizza Connection" zwischen Unions- und Grünen-Politikern. Dazu stellte Gröhe fest, dass sich die Zeiten gewandelt hätten. Bald seien die Grünen in drei Landesregierungen, in zweien davon an der Seite der CDU. "Alte Gräben haben an Bedeutung verloren", unterstrich der neue Generalsekretär.  Allerdings verfolge er ein anderers Ziel: "Ich will aus grünen Wählern schwarze Wähler machen." Die Union habe die besten Möglichkeiten, auch über das Jahr 2013 zu regieren. "Ich glaube, dass wir die Chance haben, mit unserem Konzept ein Jahrzehnt zu prägen", stellte Gröhe fest.

Quelle: Rheinische Post

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