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Pro Bahn sieht Umsetzungsprobleme bei Reservierungsbeschränkung

Archivmeldung vom 27.11.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.11.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Ein typisch überfüllter Bahnhof in Deutschland (Symbolbild)
Ein typisch überfüllter Bahnhof in Deutschland (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Fahrgastverband Pro Bahn Berlin-Brandenburg hat sich verhalten zur Umstellung des Reservierungssystems bei der Deutschen Bahn geäußert. Grundsätzlich sei die Entscheidung richtig, sagte der Landesvorsitzende Peter Cornelius am Freitag im rbb-Inforadio. Durch den Abstand könnten Ansteckungssituationen vermieden werden.

Allerdings warnt Cornelius vor Problemen bei der Umsetzung der Regelung - weil es in Deutschland, anders als in Frankreich, keine Reservierungspflicht gebe.

"Ich muss ja als Fahrgast keine Reservierung haben. Ich kann ja eine Fahrkarte haben, ohne dass ich eine Reservierung mache. [...] Auch wenn ich bestimmte Karten habe, wie zum Beispiel eine Bahncard 100 oder auch wenn ich als Pendler Zeitkarten habe, kann ich ja jederzeit in den Zug steigen." Die Zugbegleiter würden natürlich auf die Regelung hinweisen, so Cornelius. Inwieweit die Fahrgäste dem dann aber folgen würden, sei unklar. Das werde sich in der Praxis zeigen - besonders zum Weihnachtsverkehr.

"Auch wenn durch die Bundesregierung und durch die Landesregierung die Fahrgäste Empfehlungen bekommen, weniger zu reisen - wie weit das jetzt durch persönliche Reisen im Weihnachtsverkehr zu Überfüllungen kommen wird, wissen wir alle noch nicht." Zugleich verwies Cornelius auf eine Ankündigung der Deutschen Bahn, mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember auf einigen Strecken noch mehr Züge in Betrieb zu nehmen. Damit werde das Platzangebot insgesamt größer.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)


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