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Tauber: Vertriebenen-Gedenktag ist wichtiges Zeichen

Archivmeldung vom 19.06.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.06.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Peter Tauber (2012)
Peter Tauber (2012)

Foto: Tobias Koch
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Anlässlich des "Gedenktags für die Opfer von Flucht und Vertreibung", der in diesem Jahr erstmals begangen wird, erklärt der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Dr. Peter Tauber: "Am 20. Juni findet erstmals der "Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung" statt. Es ist ein wichtiges Zeichen, dass mit einem bundesweiten Gedenktag an das Leid der deutschen Heimatvertriebenen erinnert wird. Millionen Deutsche wurden nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben und zwangsumgesiedelt; sie mussten fliehen und ihre Heimat hinter sich lassen. Hunderttausende starben in Folge von Flucht und Vertreibung."

Tauber weiter: "In einer großen Gemeinschaftsleistung wurden die Heimatvertriebenen in die Gesellschaft der jungen Bundesrepublik aufgenommen. Nicht überall waren sie gleichermaßen willkommen. Oftmals wurden sie als Fremde betrachtet. Davon ließen sie sich aber nicht abhalten. Mit großem Einsatz und Eifer brachten sie sich ein. Tatkräftig arbeiteten die Heimatvertriebenen am Aufbau des zerstörten Landes mit und ermöglichten damit auch das Wirtschaftswunder.

Ganz bewusst findet der "Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung" am gleichen Datum wie der Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen statt. Denn noch immer sind Flucht und Vertreibung in vielen Regionen dieser Welt grausame Realität. Wir müssen uns immer wieder aufs Neue dafür einsetzen, Vertreibung weltweit zu ächten und Brücken zwischen verschiedenen Völkern zu bauen. Gerade wir Deutschen haben diese Lehre aus unserer Geschichte gezogen.

Der "Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung" ist seit vielen Jahren eine Forderung der CDU Deutschlands gewesen. Dass wir ihn nun erstmals begehen können, macht deutlich: Die Union sieht sich an der Seite der Heimatvertriebenen. Viele, die nach 1945 ihre angestammte Heimat verlassen mussten, konnten in unseren Reihen eine politische Heimat finden und damit die Geschicke unseres Landes entscheidend mitprägen. Im Zuge des Gedenktages tun wir gut daran, auch der Leistung der Vertriebenen beim Aufbau der Bundesrepublik zu erinnern."

Quelle: CDU Deutschlands (ots)

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