Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Finanzministerium: Wiedereinführung der Vermögensteuer könnte Krise befeuern

Finanzministerium: Wiedereinführung der Vermögensteuer könnte Krise befeuern

Archivmeldung vom 18.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Wiedereinführung der Vermögensteuer, die von der SPD für den Fall eines Wahlsiegs geplant ist, könnte die Krise an den Finanzmärkten befeuern. Zu diesem Schluss kommt zumindest ein Argumentationspapier des Bundesfinanzministeriums, das auch in der Unions-Bundestagsfraktion kursiert.

Die Vermögensteuer von einem Prozent führe zusammen mit Abgeltungssteuer und Solidaritätszuschlag bei einer über zehn Jahre laufenden deutschen Staatsanleihe, deren Rendite zuletzt bei rund 1,6 Prozent lag, "zu einer Steuerbelastung von fast 100 Prozent", heißt es laut einem Bericht des Nachrichten-Magazins "Der Spiegel" in dem Papier.

Würde die Inflationsrate hinzugerechnet, komme es "zu einer echten Kapitalvernichtung". Die Vermögensteuer zwinge die Anleger, in risikoreichere Anlagen mit höherer Verzinsung auszuweichen. "Dieser Effekt wird nicht zu einer Beruhigung der Finanzmärkte führen, sondern diese weiter anheizen." Das Papier warnt zudem vor verfassungsrechtlichen Problemen einer neuen Steuer.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Die Spaltung "0bservieren" - Eine effektive Technik von Inelia Benz
Die Spaltung "0bservieren" - Eine effektive Technik von Inelia Benz
Inelia Benz: "Haben Sie sich impfen lassen und jetzt die Folgen kennengelernt?"
"Haben Sie sich impfen lassen und jetzt die Folgen kennengelernt?"
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte zuluft in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige