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Haseloff fordert Angleichung von Renten in Ost und West

Archivmeldung vom 20.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Reiner Haseloff Bild: reiner-haseloff.de
Reiner Haseloff Bild: reiner-haseloff.de

Angesichts des wachsenden materiellen Wohlstands im Osten fordert der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), eine Angleichung der Renten in Ost und West. "Bei den Renten müssen endlich die alten Grenzen zwischen DDR und Bundesrepublik fallen", sagte Haseloff der "Welt".

Die Angleichung der Renten sei "ein letztes Stück notwendiger Wiedervereinigung". Auch beim geplanten Mindestlohn dürfe es keine Unterscheidung nach Ost und West geben, so Haseloff. "Andernfalls werden die Ostländer scharf protestieren", drohte der CDU-Politiker. Es gebe bei den Löhnen viel mehr eine Nord-Süd-Problematik, stellte er fest.

Haseloff sprach sich dafür aus, den geplanten Mindestlohn über eine zeitliche Achse über mehrere Jahre steigen zu lassen. "Parallel sollten wir die Schritte evaluieren und notfalls korrigieren. Bei 8,50 Euro sofort einzusteigen, halte ich für gefährlich", warnte er. "Wir sollten uns dieser Höhe langsam nähern." Man werde eine Lösung mit der SPD finden, zeigte er sich überzeugt. "Arbeitsplätze dürfen aber nicht wegfallen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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