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BAMF: 60-Prozent-Mangelquote in Bingen

Archivmeldung vom 20.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat in Bingen am Rhein eine weitere Problemaußenstelle. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Bei einer stichprobenartigen Untersuchung von 670 Asylakten aus dem Jahr 2017 stellte sich demnach heraus, dass 406 Fälle mangelhaft bearbeitet wurden: eine Quote von rund 60 Prozent. Von Mai bis September war Bingen als eine von zehn Außenstellen durchleuchtet worden, die auffällige Anerkennungsquoten aufwiesen.

Laut BAMF kam es zu Regelverstößen, darunter "unzureichende Sachverhaltsaufklärung" oder "mangelnde Qualitätssicherung". Die hohe Mängelquote im rheinland-pfälzischen Bingen stelle aber "einen Ausreißer dar". Anders als in Bremen hätten die amtsinternen Prüfer keine Anhaltspunkte für eine "bewusst manipulative Einflussnahme" auf Asylverfahren gefunden. Den Grund für die vielen Mängel in Bingen führt das Bundesamt darauf zurück, dass die Außenstelle erst in der Hochphase der Flüchtlingskrise aufgebaut wurde, mit neuem, nicht ausreichend qualifiziertem Personal. Alle beanstandeten Verfahren werden nun einer Widerrufsprüfung unterzogen, so das BAMF.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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