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Bundesregierung beauftragt Experten-Gutachten zu Gefahren durch US-Raketenabwehr über Europa

Archivmeldung vom 14.06.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.06.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Mit Blick auf die mögliche Stationierung einer US-Raketenabwehr in Europa sorgt sich die Bundesregierung offenbar vor gefährlichen Nebenwirkungen. Wie die "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe) berichtet, hat die Regierung mehrere Experten-Gutachten in Auftrag gegeben, die klären sollen, welche Gefahren bei einem Raketen-Abschuss über Deutschland etwa durch radioaktive Strahlung oder durch abstürzende Trümmerteile drohen könnten.

Dies habe das Auswärtige Amt in einer schriftlichen Mitteilung an den Bundestag bestätigt. In den Gutachten sollen nach Angaben des Auswärtigen Amts "Gefährdungen durch Kernwaffendetonationen in großen Höhen" hinsichtlich des nuklearen "Fallout" und des elektromagnetischen Impulses untersucht werden. Damit wurden das Raumfahrttechnik-Unternehmen IABG aus Ottobrunn, das Wehrwissenschaftliche Institut für Schutztechnologien sowie das Fraunhofer Institut gemeinsam beauftragt. Wie die Zeitung weiter berichtet, wurde im Mai zudem der Auftrag für eine Studie zur "Untersuchung des Trümmerverhaltens" vergeben.

Quelle: Pressemitteilung Rheinische Post

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