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Eon will an milliardenschweren Atomsteuer-Klagen festhalten

Archivmeldung vom 31.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thorben Wengert  / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Trotz der Einigung zur Endlagerung des Atommülls hält Eon an seinen Klagen gegen die Atomsteuer fest. "Wir sind der Bundesregierung entgegengekommen und lassen rund 20 Klagen fallen. Die Klagen gegen die Kernbrennstoffsteuer haben aber mit den Lagerfragen nichts zu tun. An ihnen halten wir fest", sagte Eon-Chef Johannes Teyssen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Wir haben rund 2,8 Milliarden für diese Steuer bezahlt."

Auch den Schadenersatz wegen des Atomausstiegs nach Fukushima wolle man weiter geltend machen: "Wir werden natürlich nach dem jüngsten Urteil des Verfassungsgerichts auch den Schadenersatz geltend machen, wenngleich wir hier nicht mit einem Milliardenbetrag rechnen."

Teyssen bestätigte, dass Eon die zwei Milliarden Euro, die der Konzern als Risikoprämie an den Atomfonds zahlen muss, über eine Kapitalmaßnahme beschaffen will. Und das kann auch eine "kleine" Kapitalerhöhung sein: "Hybridanleihen, Wandelanleihen auf Uniper-Aktien, aber auch andere Maßnahmen sind denkbar. Es ist auch möglich, dass wir neue Eon-Aktien im Rahmen des genehmigten Kapitals von zehn Prozent des Grundkapitals ausgeben. Beim gegenwärtigen Kursniveau würde uns das mehr als eine Milliarde Euro einbringen." Er betonte: "Wir schließen eine große Kapitalerhöhung mit Börsenprospekt aus. Noch ist sonst nichts entschieden."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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