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Bosch-Chef gegen Abschaffung der Diesel-Vorteile

Archivmeldung vom 13.12.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Diesel Verbot  (Symbolbild)
Diesel Verbot (Symbolbild)

Bild: (CC BY-SA 2.0) by  Marco Verch

Bosch-Chef Volkmar Denner lehnt ein Streichen der Steuervorteile für Dieselfahrzeuge ab. "Das würde eine Entwicklung beschleunigen, die für große Teile der Automobilindustrie kaum verkraftbar wäre", sagte Denner dem "Handelsblatt". "Der Übergang zur Elektromobilität braucht Zeit und Investitionen. Um den Transformationsprozess zu managen, werden wir sicherlich zehn Jahre brauchen", sagte Denner.

Das gelte sowohl für die Beschäftigung als auch für die Produktion. Denner reagierte damit auf die Äußerung von VW-Chef Matthias Müller, der die schrittweise Abschaffung der Dieselsubventionen ins Spiel gebracht hatte. Die Diskussion um den Diesel werde zu sehr emotional und zu wenig mit Fakten geführt, sagte Denner weiter. Bereits heute könnten die verschärften Grenzwerte erfüllt werden, die erst 2020 gelten. Ohne den Dieselmotor werde Deutschland seine nationalen Klimaziele beim CO2-Ausstoß wohl nicht erreichen. Daher müsse man in der Diskussion um den Diesel und den Dieselskandal jetzt endlich das "Fehlverhalten von der Technologie trennen".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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