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Grünen-Chef fürchtet "Wettkampf um die härtesten Einschnitte"

Archivmeldung vom 19.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Robert Habeck, 2018
Robert Habeck, 2018

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Grünen-Chef Robert Habeck warnt in der Coronakrise vor einem "Wettkampf um die härtesten Einschnitte". Er habe Sorge, was unkoordiniertes Handeln auslösen könne, sagte Habeck dem Nachrichtenportal T-Online.

"Wir sollten keinen Überbietungswettbewerb starten nach dem Motto: Ich weiß immer noch eine drastische Maßnahme mehr als du. Das ist Politikern ja leider nicht ganz fremd." Der Grünen-Chef sagte, es sei natürlich sinnvoll, Tourismus und Reisen jetzt auszusetzen.

"Aber wenn Grenzkontrollen zu 80 Kilometer langen Staus führen, Familien auf der Rückkehr in ihr Land 20 Stunden an der Grenze ausharren, Lastwagen 60 Stunden, dann können die negativen Folgen irgendwann die positiven überwiegen." Es müsse sichergestellt werden, dass Lieferketten nicht abreißen und die Versorgung aufrechterhalten bleibe. Auch an der Notwendigkeit von Ausgangssperren meldete Habeck Zweifel an.

"Ich erlebe in Gesprächen, dass Menschen bei dieser Vorstellung ziemlich mulmig wird." Die Menschen hätten es aber selbst in der Hand, sie zu verhindern, "indem wir uns solidarisch verhalten und die Regeln achten".

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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