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CDA-Chef Laumann kritisiert Verstöße gegen das Mindestlohngesetz: "Riesige Sauerei"

Archivmeldung vom 17.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Karl-Josef Laumann (2016)
Karl-Josef Laumann (2016)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Chef der CDU-Sozialausschüsse, Karl-Josef Laumann, hat die bei einer bundesweiten Razzia festgestellten Verstöße gegen das Mindestlohngesetz als "riesige Sauerei" bezeichnet. "Wir haben hier ein richtiges Problem", sagte der CDU-Politiker dem Tagesspiegel. Hier würden Menschen, die körperlich harte Arbeit machen, um ihr Recht betrogen, sagte Laumann. Es mache ihn "wütend", dass hier die Schwächsten auf dem Arbeitsmarkt ausgebeutet würden.

Die Ergebnisse der Zollaktion zeigten, wie wichtig regelmäßige Kontrollen seien. Die Forderung der Arbeitgeber nach weniger Dokumentation bezeichnete Laumann als "scheinheilig". Ohne die Dokumentationspflicht sei das Gesetz wie ein stumpfes Schwert. "Bürokratie mag Unternehmer nerven, ist hier aber unverzichtbar", sagte Laumann.

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)

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