Sonderrechte: Queer-Beauftragte fordert Schutz sexueller Identität im Grundgesetz
Archivmeldung vom 11.07.2025
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.07.2025 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.
Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Foto: Babewyn
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.
Die Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sophie Koch, fordert einen besseren Schutz sexueller Identität durch die Verankerung in der Verfassung. Anlässlich einer Bundesratsinitiative des Landes Berlins, Artikel 3 des Grundgesetzes, zu erweitern, sagte sie der "Rheinischen Post": "Angriffe, Feindseligkeiten und Hass gegen queere Menschen nehmen stark zu. Der Schutz ihrer Rechte im Grundgesetz ist also notwendiger denn je. Wir müssen endlich diese historische Lücke schließen."
"Mein Ziel ist deshalb klar, dass Artikel 3 des Grundgesetzes auch die
Rechte queerer Menschen schützt." Koch fügte hinzu: "Ich werde in den
nächsten Wochen und Monaten parteiübergreifend mit Akteuren in Bund und
Ländern sprechen, damit wir dieses wichtige Ziel auch erreichen. Einige
Signale aus der Union stimmen mich dabei optimistisch."
Berlin
setzt sich dafür ein, dass Artikel 3 im Grundgesetz im ersten Satz von
Absatz 3 um den Zusatz "sexuelle Identität" erweitert wird und hat am
Freitag einen Gesetzesantrag dazu im Bundesrat vorgestellt.
Quelle: dts Nachrichtenagentur