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DIW: Finanzminister können mit noch höheren Steuereinnahmen rechnen

Archivmeldung vom 17.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: GG-Berlin / pixelio.de
Bild: GG-Berlin / pixelio.de

Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen werden laut Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in den kommenden Jahren voraussichtlich höher ausfallen als bisher gedacht. Die für das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) ermittelten Ergebnisse des DIW zeigten, dass bis 2015 fast acht Milliarden Euro zusätzlich in die Staatskassen fließen dürften, als bei der Steuerschätzung Anfang November vorhergesagt. "Die Löhne nehmen deutlich zu", sagte DIW-Finanzexpertin Kristina van Deuverden der Zeitung.

Wegen der Steuerprogression habe das zur Folge, dass die Einnahmen aus der Lohnsteuer dann sogar noch schneller stiegen. Infolge der zunehmenden Nachfrage nehme aber auch das Aufkommen der Unternehmenssteuern zu, das der Mehrwertsteuer ebenso. Für dieses Jahr rechnet das DIW mit einem Gesamtsteueraufkommen von 621 Milliarden Euro. Das wäre eine halbe Milliarde Euro mehr, als zuletzt geschätzt. 2014 sehen die Berliner Wirtschaftsforscher 640,7 Milliarden Euro und 2015 gar fast 670 Milliarden Euro Steuern in den Staatskassen. Das wären 1,3 und 6,1 Milliarden Euro mehr, als die Steuerschätzung vorhergesagt hatte. Die Hälfte des Zuwachses geht den Angaben zufolge allein auf die Lohnsteuer zurück.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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