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Giffey kritisiert geringen Frauenanteil bei Führungsjobs im Bund

Archivmeldung vom 16.04.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Dr. Franziska Giffey (2015)
Dr. Franziska Giffey (2015)

Foto: Dr. Franziska Giffey
Lizenz: CC BY 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat ihre Kabinettskollegen gemahnt, den geringen Frauenanteil bei Topjobs in vielen Bundesbehörden nicht hinzunehmen. "50 Prozent Frauen in Führungspositionen im Bund – das ist das Ziel bis 2025. Das Bundesfamilienministerium hat dieses Ziel schon erreicht, aber in manchem Ministerium gibt es durchaus Verbesserungsbedarf", sagte Giffey dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Sie reagierte damit auf die Quote der Besetzung von Top-Positionen in der Bundesregierung mit Frauen, die im Vergleich zur vergangenen Legislaturperiode lediglich um drei Prozentpunkte auf 29 Prozent gewachsen ist. Kürzlich hatte zudem ein Foto der Führungsmannschaft des Bundesinnenministeriums für Aufregung gesorgt, auf dem ausschließlich Männer zu sehen waren. "Wer bei der Besetzung von Führungspositionen nach wie vor alleine auf Männer setzt, schöpft nicht alle Potentiale aus und bleibt unter seinen Möglichkeiten", sagte die SPD-Politikerin dem RND. "Dabei ist lange bekannt: Gemischte Teams sind erfolgreicher. Abgesehen davon sind reine Männerclubs auch wirklich nicht mehr zeitgemäß", so Giffey.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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