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NRW-Grünen-Chef Lehmann warnt Ministerpräsidentin Kraft vor Abkehr von der Energiewende

Archivmeldung vom 28.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sven Lehmann Bild: gruene-nrw.de
Sven Lehmann Bild: gruene-nrw.de

Der Chef der nordrhein-westfälischen Grünen, Sven Lehmann, hat den energiepolitischen Kurs von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) kritisiert. "Für NRW gilt weiterhin der rot-grüne Koalitionsvertrag. Dort steht als Ziel, die Stromerzeugung in NRW auf Erneuerbare Energien umzustellen, bis 2025 auf über 30 Prozent", sagte Lehmann dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Hintergrund ist eine Äußerung der SPD-Politikerin, wonach der Erhalt von Arbeitsplätzen Vorrang vor einer schnellen Energiewende haben müsse. "Die Arbeitsplätze mit Zukunft entstehen ja gerade durch die Energiewende, in kleinen Unternehmen, im Handwerk und in der Forschung. Staatliche Hilfen für Energieriesen, die auf Atom und Kohle und damit auf ein schlechtes Geschäftsmodell setzen, kommen für Grüne nicht in Frage", sagte Lehmann. Wer wie RWE in alten Kohlekraftwerken die Zukunft sieht, "der hält sicher auch die Dampflok für innovativ", so der der NRW-Grünen-Chef. Sollte der Vorrang für sauberen Strom bei der Energieeinspeisung gekippt werden, dann würde die schwarz-rote Regierung in Berlin als "große Koalition der Kohle-Interessen starten".

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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