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Duin fordert wegen des Fachkräftemangels Englisch als zweite Betriebssprache in deutschen Unternehmen

Archivmeldung vom 04.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Fabian Pittich
Garrelt Duin / Bild: bundestag.de
Garrelt Duin / Bild: bundestag.de

In der laufenden Debatte um den Fachkräftemangel hat der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Garrelt Duin, die deutschen Unternehmen aufgefordert, ihre Arbeitsprozesse zweisprachig auszulegen und um Englisch zu ergänzen. Längst nicht alle Fachkräfte, die nach Deutschland zur Arbeit kommen würden, sprächen Deutsch, schrieb Duin in einem Gastbeitrag für die "Saarbrücker Zeitung".

"Sie gehen deshalb lieber in englischsprachige Länder oder dorthin, wo Englisch bis in die Mittelschichten hinein gängig ist, zum Beispiel in die Niederlande". Von Ausländern Deutsch als Mindestgrundlage für Integration zu verlangen, sei das eine, selbst eine Fremdsprache zu beherrschen das andere. "Wir betrachten gegenwärtig Integration und Sprachkenntnisse eher als Einbahnstraße, obwohl längst Gegenverkehr herrscht". In den Betrieben müsse Englisch zur Selbstverständlichkeit werden, sonst verlören viele ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit. Duin räumte ein, dass ein solcher Schritt in den Belegschaften nicht populär sei, verwies aber auf die mittelständischen Reedereien in seinem ostfriesischen Wahlkreis. "Da parlieren ganz normale Mitarbeiter mit der ganzen Welt auf Englisch".

Quelle: Saarbrücker Zeitung

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