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Präsident der Kinderhilfswerks fordert: Umfassende Kinderrechte müssen ins Grundgesetz

Archivmeldung vom 06.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Daniel Gast / pixelio.de
Bild: Daniel Gast / pixelio.de

Der Präsident des Kinderhilfswerks, Thomas Krüger, hat den Entwurf der Großen Koalition für Kinderrechte im Grundgesetz als "Papiertiger" kritisiert. "Das Kindeswohl muss entsprechend der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen vorrangig berücksichtigt werden. Sonst ist die Änderung nur ein Papiertiger", sagte Krüger im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Die Pandemie führe vor Augen, "wie relevant und unverzichtbar Kindergrundrechte sind", so Krüger. "Wenn wir immer nur über Kinder reden und über sie entscheiden, ist das falsch. Kinder werden erwachsen, und in diesem Prozess müssen sie bereits ihre eigenen Grundrechte erfahren und erleben können", fordert der Kinderhilfswerk-Präsident.

Die Vorrangstellung des Kindeswohls werde derzeit nicht überall garantiert. Auch dem Kinderrecht auf Beteiligung werde nicht entsprochen. "Ich erhoffe mir von der Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz langfristig Fortschritte darin, Kinder und ihre Stellung in der Gesellschaft zu stärken", sagte Krüger der NOZ.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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