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SPD legt bei Sonntagsfrage zu

Archivmeldung vom 09.01.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.01.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

In der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-DeutschlandTrends gewinnt die SPD bundesweit im Vergleich zum Vormonat drei Punkte hinzu und erreicht 26 Prozent der Stimmen. Die Union kommt unverändert auf 37 Prozent. Die FDP legt um einen Punkt zu und erreicht 13 Prozent.

Zusammen kämen Union und FDP damit auf eine rechnerische Mehrheit von 50 Prozent. Die Grünen verlieren zwei Punkte und liegen bei 10 Prozent. Ebenfalls 10 Prozent erreicht die LINKE, die im Vergleich zum Vormonat zwei Punkte einbüßt.

Für die Sonntagsfrage im Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.500 Wahlberechtigte telefonisch befragt.

46 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass die SPD nach der Bundestagswahl ein Regierungsbündnis mit der Linken eingehen wird, falls sich die Möglichkeit dazu bietet. 48 Prozent sind hingegen der Ansicht, dass die SPD auch in diesem Fall bei ihrer Ablehnung einer Koalition mit der Linken auf Bundesebene bleiben wird.

Die monatliche Liste der beliebtesten Parteipolitiker führen im Januar Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel an, mit deren Arbeit jeweils 66 Prozent der Deutschen zufrieden sind. Im Vergleich zum Vormonat verliert Steinmeier acht Punkte an Zustimmung, Angela Merkel kann um einen Punkt zulegen.

Steinmeier und Merkel werden gefolgt von SPD-Chef Franz Müntefering und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, die beide jeweils 52 Prozent Zustimmung erhalten. Müntefering verliert dabei im Vergleich zum Vormonat zwei Punkte, Steinbrück büßt fünf Punkte ein.

In der Direktwahlfrage büßen beide Kandidaten Punkte ein, der Vorsprung von Angela Merkel auf Frank-Walter Steinmeier wird dabei jedoch größer. Könnten die Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen, dann würden sich 32 Prozent (-3 im Vergleich zum Vormonat) für den Außenminister und 51 Prozent (-1) für die Amtsinhaberin entscheiden.

Befragungsdaten - Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren - Fallzahl: 1.000 Befragte, Sonntagsfrage: 1.500 Befragte - Erhebungszeitraum: 05. bis 06. Januar 2009; Sonntagsfrage: 05. bis 07. Januar 2009 - Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI) - Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe - Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%

Quelle: WDR

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