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CSU-Generalsekretär attackiert Spahn wegen Schnelltests

Archivmeldung vom 06.03.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.03.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Markus Blume (2018)
Markus Blume (2018)

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

CSU-Generalsekretär Markus Blume hat das Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn (CDU) wegen Versäumnissen rund um das Thema Schnelltests attackiert: "Tests sind die Brücke bis zum Impfangebot für alle. Aber leider sehen wir auch hier wieder: Es wurde zu spät, zu langsam, zu wenig bestellt", sagte Blume der "Welt".

Es seien wohl Fehler im Bundesgesundheitsministerium passiert. "Jetzt muss endlich geliefert werden", sagte der CSU-Politiker. Bei Corona müsse man vorangehen, handeln und nicht ständig nur Versprechen liefern, die dann doch nicht eingelöst würden. Mit Blick auf Spahns ursprüngliche Ankündigung, bis 1. März kostenlose Tests für alle anbieten zu können, sagte Blume: "Es ist bei Corona maximal gefährlich zu glauben, dass man das Virus mit potemkinschen Dörfern besiegen könnte. Entscheidend ist die Tat und nicht das Wort."

Beim Weg aus der Coronakrise hinaus müsse sich jetzt jeder auf seine Kernaufgaben konzentrieren. Der Christsoziale forderte rasch eine digitale App, um auch Heimtests als Nachweise verwenden zu können. Nachdrücklich plädiert Blume dafür, die Impfpriorisierung aufzugeben. "Wir müssen jede Form von Impfbürokratie beseitigen. Klar ist, dass wir am Anfang die impfen mussten, die von den schwersten Krankheitsverläufen oder gar mit dem Tod bedroht waren, die über 70- und 80 -Jährigen, die chronisch Kranken." Danach müsse gelten: "Wir impfen überall so viel, wie es irgendwie geht." Nach den vulnerablen Gruppen könne die Impfreihenfolge nur noch eine Empfehlung für die Ärzte sein, so der CSU-Politiker. "Der Grundsatz von `whatever it takes` von 2020 muss auch jetzt beim Impfen gelten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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