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Reintke zur Grünen-Spitzenkandidatin für Europawahl gewählt

Archivmeldung vom 24.11.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.11.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Terry Reintke (2022)
Terry Reintke (2022)

Foto: Author
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Vorsitzende der Grünen-Fraktion im EU-Parlament, Terry Reintke, ist zur Spitzenkandidatin der Grünen für die Europawahl im Jahr 2024 gekürt worden. Sie wurde am Freitag beim Bundesparteitag in Karlsruhe mit einer Zustimmung von 95,2 Prozent auf Platz eins der Bundesliste gewählt.

Sie erhielt 698 von 733 abgegebenen Stimmen, bei 23 Gegenstimmen und zwölf Enthaltungen. Gegenkandidaten gab es nicht. Insgesamt wollen die Grünen bei ihrem Parteitag 40 Listenplätze besetzen. Nach dem Willen der Bundespartei soll Reintke auch Spitzenkandidatin der europäischen Grünen werden, die Entscheidung darüber fällt aber erst zu einem späteren Termin. In ihrer Bewerbungsrede warnte Reintke vor einer Aushöhlung des Grundrechts auf Asyl. 

Diese sei ein "hohes Gut" und man werde es nicht zulassen, "dass das jetzt oder irgendwann kampflos auf Altären von rechtskonservativen Schäbigkeitswettbewerben preisgegeben wird", so die Spitzenkandidatin. Vor der Wahl der Spitzenkandidatin hatten die Grünen in Karlsruhe am Freitagmittag die Vorstandswahlen abgeschlossen: Nach den beiden Parteichefs Ricarda Lang und Omid Nouripour wurden auch Bundesgeschäftsführerin Emily Büning und die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Pegah Edalatian und Heiko Knopf in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand ist zudem Frederic Carpenter, der Mark Urbatsch als Bundesschatzmeister ersetzt. Knopf kam mit einer Zustimmung von 96,8 auf das beste Ergebnis bei den Vorstandswahlen. Dahinter folgten Carpenter (95,5 Prozent), Edalatian (87,5 Prozent), Büning (83,3 Prozent), Lang (82,3 Prozent) und Nouripour (79,1 Prozent), wobei Letzterer als einziger Gewählter einen Gegenkandidaten hatte.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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