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Im Doppelpass-Streit stellt sich CDU-Mitgliederbeauftragter Otte gegen Merkel

Archivmeldung vom 10.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Henning Otte
Henning Otte

Foto: Laurence Chaperon
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Streit um die Zukunft des Doppelpasses hat sich der neue Mitgliederbeauftragte der CDU, Henning Otte, hinter die Entscheidung des Essener Bundestagsparteitages gestellt. "So wie die Bundeskanzlerin eine eigene Meinung haben kann, ist jeder Parteitag frei darin, nicht alle Positionen der Bundeskanzlerin mitzutragen", sagte der CDU-Politiker der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Er begrüßte ausdrücklich die "Diskussionsfreude der Parteitagsdelegierten zum Thema Doppelpass".

Parteichefin Angela Merkel hatte das mit 319 zu 300 Stimmen erfolgte Nein zum Doppelpass nach dem Parteitag als falsch bezeichnet und es als Thema sowohl für die amtierende Koalition als auch den Wahlkampf abgelehnt.

Otte hingegen rechnet damit, dass die CDU auch damit Wahlkampf machen wird. "Ich kann mir gut vorstellen, dass eine Formulierung zur Zukunft der doppelten Staatsbürgerschaft auch im Wahlprogramm enthalten sein wird", erklärte Otte. Er habe allerdings Zweifel, ob es sich zu einem zentralen Wahlkampfthema entwickeln werde.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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