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Union: Mitarbeiterbeteiligung ist eine Win-win-Chance

Archivmeldung vom 22.06.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.06.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: birgitH / pixelio.de
Bild: birgitH / pixelio.de

Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. hat heute eine Studie zur Mitarbeiterbeteiligung veröffentlicht. In dieser wird deutlich, dass Startups das Instrument der Mitarbeiterbeteiligung brauchen. Dazu erklären der digitalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Tankred Schipanski, und der zuständige Berichterstatter für das Thema Startups der Arbeitsgruppe Digitale Agenda, Marc Biadacz folgendes.

Tankred Schipanski: "Digitale Innovationen in Deutschland werden vor allem durch Startups und durch den Druck von Startups auf größere Unternehmen entwickelt. Sie sind ein wesentlicher Grund dafür, dass Deutschland in den Bereichen Internet of Things und Industrie 4.0. weltweit eine der Spitzenplätze einnimmt. Aber: Um uns als attraktiver Standort für Startups zu etablieren, müssen wir die Möglichkeiten der Mitarbeiterbeteiligungen verbessern, denn diese sind bei Startups eine Win-win-Chance. Junge Startups können hochqualifizierte Mitarbeiter über attraktive Vergütungsmöglichkeiten und Eigenverantwortung anwerben. Mitarbeiter haben die Möglichkeit, in erheblichem Umfang vom Erfolg des Unternehmens zu profitieren. Wichtig ist, dass für Mitarbeiter durch geregeltes Einkommen keine existenziellen Risiken entstehen."

Marc Biadacz: "Die aktuelle Rechtslage zu Mitarbeiterbeteiligungen wird den Bedürfnissen der Praxis nicht gerecht. Es gibt noch einige Stellschrauben, an denen gedreht werden muss. Im europäischen und internationalen Vergleich ist besonders die steuerliche Attraktivität von Beteiligungsmodellen in Deutschland sehr gering. Wir müssen deshalb Themen wie die Erhöhung des Steuerfreibetrages für Mitarbeiterbeteiligungen oder die faire Besteuerung des Erlöses von Mitarbeiteranteilen angehen. Längerfristig sollten wir zudem prüfen, wie ein ausgeglichener Regelungsrahmen für virtuelle Mitarbeiterbeteiligungen geschaffen werden kann.

Gerade in Zeiten der weltweiten Pandemie müssen wir junge Unternehmen und Startups als Treiber für Innovationen in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen unterstützten. Sie tragen damit zur Innovationskraft und Wirtschaftsstärke Deutschlands bei. Es liegt jetzt an der Bundesregierung, Maßnahmen zu präsentieren, um den Beschluss im Rahmen des Konjunkturpaketes umzusetzen."

Quelle: CDU/CSU - Bundestagsfraktion (ots)

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