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Müntefering spricht Nahles Vertrauen aus

Archivmeldung vom 14.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Franz Müntefering Bild: nrwspd, on Flickr CC BY-SA 2.0
Franz Müntefering Bild: nrwspd, on Flickr CC BY-SA 2.0

Ex-SPD-Chef Franz Müntefering nimmt der designierten Parteivorsitzenden Andrea Nahles nicht mehr übel, dass sie 2005 zu seinem Sturz beigetragen hat. "Wir sind beides erwachsene Leute und wir sind uns seitdem viele Male begegnet. Das belastet uns nicht mehr, die Sache liegt weit hinter uns", sagte er "Zeit-Online" und fügte hinzu: "Ich habe volles Vertrauen in Andrea Nahles."

Müntefering warnte seine Partei davor, beim Mitgliederentscheid gegen die GroKo zu stimmen. "Wenn wir uns jetzt einer neuen Großen Koalition verweigern, mag das manche in der Partei freuen. Aber darum geht es nicht. Es geht darum, die Menschen in Deutschland nicht zu enttäuschen - und die erwarten, dass endlich eine Regierung zustande kommt. Verhindern wir das, werden wir bei der nächsten Wahl sehr leiden", sagte er. Eine Minderheitsregierung der CDU sei die schlechtere Alternative, sagte er. "Wenn das jetzt so käme, hätte die SPD weder das Finanz- noch das Außen- oder das Arbeits- und Sozialministerium. Und nichts von dem, was wir gegen die Union im Koalitionsvertrag durchgesetzt haben." Er könne nicht sehen, was da der Vorteil sein solle. Vielmehr ist er überzeugt: "Der Hohn wäre uns sicher, nichts sonst."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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