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Resch: „Warnung von Herzog berechtigt“

Archivmeldung vom 15.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

„Die Warnung des Alt-Bundespräsidenten Roman Herzog vor einer „Rentnerdemokratie“ ist berechtigt.“ Das sagt Dr. Johannes Resch, Sozialexperte der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp).

Es sei kein Geheimnis, dass der Generationenvertrag zugunsten der Rentner weit stärker verwirklicht wurde als zugunsten der Kinder. Wenn auch, so Resch einschränkend, vor allem Mütter mehrerer Kinder zu kleine Renten erhielten. „Die Ungerechtigkeit zwischen den Generationen wird immer größer“, bemängelt der ödp-Politiker und stützt so die These Herzogs.

Er weist darauf hin, dass vom Seniorenverband VdK und von der Senioren-Union der CDU nur emotionale Kritik auf die Aussage von Roman Herzog geübt worden sei. „Die Gesellschaft muss sich der längst überfälligen Sachdiskussion stellen, auch die Lobbyverbände“, so Resch. Offenbar zeigt die Drohung des Landesvorsitzenden der Senioren-Union in NRW, dem jungen CDU-Abgeordneten Jens Spahn wegen seiner Kritik an der rentnerfreundlichen Politik der Bundesregierung, eine erneute Kandidatur für den Bundestag zu verbauen, wie berechtigt Herzogs Warnung ist.

Unerträglich sei es, wenn die Mahnung Herzogs zu mehr sozialer Gerechtigkeit vom Verband „Volkssolidarität“ als „geistige Brandstiftung“ diffamiert werde.

„Wir brauchen auf jeden Fall mehr soziale Gerechtigkeit“, so der ödp-Politiker Resch abschließend.

Quelle: ödp Bundesverband

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