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Kubicki: Parallelgesellschaften durch Integration entgegenwirken

Archivmeldung vom 10.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Wolfgang Kubicki Bild: FDP Sachsen-Anhalt, on Flickr CC BY-SA 2.0
Wolfgang Kubicki Bild: FDP Sachsen-Anhalt, on Flickr CC BY-SA 2.0

Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki hat gefordert, bürokratische Beschränkungen im Asylprozess auf den Prüfstand zu stellen. "Wir müssen schnellstens Möglichkeiten zur Integration der Flüchtlinge durch Arbeit schaffen und so viele bürokratische Beschränkungen - damit meine ich ausdrücklich auch den Mindestlohn - auf den Prüfstand stellen und gegebenenfalls aufheben", schrieb Kubicki in einem Gastbeitrag für das Nachrichtenmagazin "Focus".

Zugleich übte er harsche Kritik am Regierungskurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): "Vielmehr werden sich diejenigen Menschen von der Bundeskanzlerin kaum ernstgenommen beziehungsweise repräsentiert fühlen, die eine durchaus begründete Furcht vor einer gesellschaftlichen Überforderung äußern." Er bezeichnete das Vorgehen der Kanzlerin als "naiv". Deutschland müsse mit der Bildung von Parallelgesellschaften rechnen, wenn eine Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt nicht gelinge. Daher müssten auch die Justizbehörden personell in die Lage versetzt werden, Gesetzesverstöße "wirksam zu verfolgen und zu sanktionieren", so Kubicki.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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