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De Maizière kritisiert Abitur-Regelungen

Archivmeldung vom 16.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Thomas De Maizière (2017)
Thomas De Maizière (2017)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der frühere Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) kritisiert, dass das Abitur in manchen Bundesländern leichter sei als in anderen. "Jeder weiß, dass das Niveau unterschiedlich ist, es darf nur nicht drüber geredet werden", sagte de Maizière der Wochenzeitung "Die Zeit".

Viele Menschen fürchteten, dass das Niveau der Abschlüsse dann zu schwer sei für die Schüler des eigenen Bundeslandes. "Dieselben Leute, die ein strenges und vergleichbares Schulsystem fordern, fürchten, dass ihre Kinder dann keinen Studienplatz in Medizin bekommen", so de Maizière.

Der CDU-Politiker, derzeit Vorstandsvorsitzender der Deutsche-Telekom-Stiftung, kritisierte zudem, dass es in Deutschland ein "Erziehungsdefizit" gebe: "Sich konzentrieren zu können, höflich zu sein, solidarisch mit seinen Mitschülern zu sein, auch mit den schwächeren, daran mangelt es vielen Schülern und leider auch vielen Erwachsenen." Der frühere Innenminister äußerte außerdem "Erstaunen und Respekt" für die Teilnehmer der Fridays-for-Future-Demonstrationen. Die Jugendlichen demonstrierten nicht nur, sondern erarbeiteten mit Neugier und Disziplin Klimakonzepte. "Diese Jugendlichen sind sehr reif und selbstverantwortlich", so de Maizière.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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