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Tausende Bauern beantragen Dürrehilfen

Archivmeldung vom 29.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Dürre in der Agrarwüste (Symbolbild)
Dürre in der Agrarwüste (Symbolbild)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Mehrere tausend Bauern haben bislang Dürrehilfen beantragt oder sich dafür registriert. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf vorläufige Zahlen aus sieben Bundesländern. Demnach meldeten allein in Niedersachsen bislang 1700 Landwirte nach den extrem trockenen Sommermonaten Hilfebedarf an. Nach Angaben des Agrarministeriums in Hannover belief sich die durchschnittlich beantragte Nothilfe auf 20.000 Euro pro Betrieb. Die Behörde rechnet damit, dass die Zahl der Anträge noch auf 2000 steigt.

Das Nachbarland Sachsen-Anhalt teilte mit, dass bislang 756 Anträge eingegangen sind. Zu Summen wollte sich das Ministerium in Magdeburg allerdings noch nicht äußern. Die Prüfung dauere an, hieß es. Die Landwirtschaftskammer in Nordrhein-Westfalen verzeichnete 795 Vormerkungen für Dürrehilfen. Tatsächliche Anträge seien bislang kaum eingegangen, so ein Kammersprecher. Diese würden aber noch erwartet. Sachsen teilte mit, dass derzeit insgesamt 170 Gesuche bearbeitet würden, die Antragshöhe belaufe sich auf insgesamt 19,6 Millionen Euro. 21 Anträge seien bereits bewilligt und etwa 1,5 Millionen Euro ausgezahlt worden. Mecklenburg-Vorpommern meldete am Mittwoch 450 Anträge, die geforderte Unterstützung beliefe sich auf 34 Millionen Euro. Schleswig-Holstein und Hessen berichteten auf Nachfrage von bislang jeweils 150 Anträgen. Zur Höhe der Summen machten beide Länder keine Angaben.

Insgesamt nehmen 14 Bundesländer an dem gemeinsamen Programm mit dem Bund teil. Es stehen 340 Millionen Euro zur Verfügung. Das Saarland und Rheinland-Pfalz hatten keinen Bedarf angemeldet. Die Meldefristen sind in den übrigen Bundesländern sehr unterschiedlich. In Bayern können Bauern erst seit kurzem überhaupt Anträge stellen. Landwirte müssen unter anderem nachweisen, dass sie in Folge des Dürresommers in ihrer Existenz bedroht sind.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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