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Umfrage: Deutsche gegen Betreuungsgeld

Archivmeldung vom 08.11.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.11.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Petra Bork / pixelio.de
Bild: Petra Bork / pixelio.de

Der Bundestag entscheidet am Freitag über die umstrittenen Projekte Betreuungsgeld und Praxisgebühr: Dabei erfreuen sich beide Themen höchst unterschiedlicher Beliebtheit. In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage befürworten 78 Prozent der Deutschen die Abschaffung der Praxisgebühr, nur 21 Prozent sind für die Beibehaltung.

Das Betreuungsgeld hingegen lehnt die Mehrheit der Deutschen klar ab. Nur 20 Prozent der Befragten finden es richtig, dass Eltern für die Betreuung ihrer Kinder zu Hause Geld bekommen. 76 Prozent der Deutschen würden das Betreuungsgeld lieber in den Ausbau von Kitas stecken.

FDP-Abgeordneter Körber stimmt gegen Betreuungsgeld

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Sebastian Körber hat angekündigt, bei der Abstimmung über das Betreuungsgeld am Freitag im Plenum mit Nein zu votieren. "Das Betreuungsgeld schafft Anreize, förderbedürftige Kinder daheim zu behalten anstatt sie in einer staatlichen Einrichtung zu fördern", sagte Körber der Tageszeitung "Die Welt". Er arbeite seit vielen Jahren für bessere Aufstiegschancen für Kinder und junge Menschen.

"Es ist für mich daher eine Frage der Glaubwürdigkeit, wenn ich am Freitag gegen das Betreuungsgeld stimme", kündigte Körber an. "Die Einführung des Betreuungsgeldes widerspricht dem Prinzip der Generationen-Gerechtigkeit.", sagte der FDP-Politiker. Er verwies darauf, jeder Bürger habe im Durchschnitt 25.000 Euro Schulden. "Das Betreuungsgeld ist eine zusätzliche Sozialsubvention, eine nicht notwendige Ausgabe des Staates."

Steinbrück redet in Bundestagsdebatte zum Betreuungsgeld

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wird bei der Bundestagsdebatte zum Betreuungsgeld für seine Fraktion das Wort ergreifen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier habe Steinbrück den Auftritt am Freitagvormittag angeboten, berichtet die "Welt" unter Berufung auf Fraktionskreise.

Der Kanzlerkandidat solle bei zentralen Debatten im Parlament reden, hieß es. Bislang hatte Steinbrück primär zu europa- und finanzpolitischen Themen im Parlament Stellung bezogen. Auch bei der Haushaltsdebatte in 14 Tagen werde Steinbrück aller Voraussicht nach für die SPD-Fraktion reden, hieß es in den Fraktionskreisen weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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