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SPD-Politiker macht Homosexuellenrechte zum Eckstein bei Koalitionsverhandlungen

Archivmeldung vom 24.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Johannes Kahrs Bild: kahrs.de
Johannes Kahrs Bild: kahrs.de

Der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs, hat mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen die Union zu einer völligen Gleichstellung von Homo-Ehen aufgefordert. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte er: "Die volle rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben auch im Adoptions- und Steuerrecht ist für die SPD ein ganz wesentlicher Punkt in den Koalitionsverhandlungen. Die Union muss sich dringend bewegen, um auf der Höhe der Zeit anzukommen."

Kahrs kritisierte, die nächste Bundesregierung dürfe in dieser Sache nicht auf ein erneutes Urteil des Bundesverfassungsgerichts warten. "Wenn es zu einer Koalition kommen soll, muss dieser Stein dringend aus dem Weg geräumt werden", sagte er. "Ich bin erstaunt, dass die Union noch immer so große Vorbehalte gegen die Lebensrealität in Deutschland pflegt."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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