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Zeitung: "Heimliche Steuererhöhungen" bringen 22 Milliarden extra

Archivmeldung vom 25.01.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.01.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Der Fiskus profitiert wie lange nicht mehr von den Lohnerhöhungen der Beschäftigten. Wie die "Bild-Zeitung" unter Berufung auf Zahlen des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) meldet, kassiert der Staat 2013 und 2014 über die Einkommenssteuer insgesamt 22,4 Milliarden Euro zusätzlich im Vergleich zum Jahr 2011. Der Anstieg sei ein "Spitzenwert", zitiert die Zeitung den zuständigen IfW-Wissenschaftler Jens Boysen-Hogrefe.

Grund sei der steigende Verlauf des Steuertarifs. Dadurch rutschten Arbeitnehmer bei Lohnerhöhungen automatisch in eine höhere Besteuerung. Boysen-Hogrefe kritisierte die Zusatzeinnahmen des Staates als "heimliche Steuererhöhungen", die "nicht vom Bundestag beschlossen" seien. Der Tarifverlauf müsse daher künftig entsprechend der Teuerungsrate verändert werden. "Wer heimliche Steuererhöhungen verhindern will, muss den Steuertarifverlauf daher regelmäßig an die Inflation anpassen. Das sollte am besten alle ein bis zwei Jahre geschehen", sagte Boysen-Hogrefe der "Bild-Zeitung".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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