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Grüne: "Die Haltung der Post ist rückwärtsgewandt"

Archivmeldung vom 22.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bündnis90 / Die Grünen: bei der überwältigenden Mehrheit der deutschen Bevölkerung in der Dauerkritik (Symbolbild)
Bündnis90 / Die Grünen: bei der überwältigenden Mehrheit der deutschen Bevölkerung in der Dauerkritik (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Die Bürgerinitiative "Letzte Werbung" gegen unerlaubte Postwurfsendungen erhält politische Unterstützung. "Die Haltung der Post ist rückwärtsgewandt und nicht nachvollziehbar angesichts des weltweiten Plastikmüllproblems", sagte die Vorsitzende des Umweltausschusses des Deutschen Bundestages, Sylvia Kotting-Uhl (Grüne) der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Kotting-Uhl weiter: "Hier wird Profit auf Kosten der Umwelt, des Klimas und der Nerven Tausender Menschen gemacht, die ,Einkauf aktuell' nicht wollen." Die Post müsse weg von der Plastikfolie und zum Beispiel auf Papierbanderolen umstellen. "Und sie muss einen einfachen, verbraucherfreundlichen Weg anbieten, dem Bezug von ,Einkauf aktuell' zu widersprechen, sagte Kotting-Uhl. Die Bürgerinitiative "Letzte Werbung" will mithilfe von zehn Betroffenen einen Grundsatzentscheid des Bundesgerichtshofs, der klären soll, dass man gegen ungewollte, nicht-adressierte Werbung wie "Einkauf aktuell" widersprechen kann.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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