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Linksradikale halten an Demonstration zum Gedenken an Luxemburg und Liebknecht fest

Archivmeldung vom 05.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Die Vergangenheit kehrt zurück: Linksradikale Antonio-Amadeu-Stiftung beschäftigt heute noch eine Stasi-Mitarbeiterin aus DDR Zeiten, die die Bundesregierung, Schulen und Kindergärten berät.
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Bild: Wikimania /Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0

Das linksradikale Bündnis für die Gedenkdemonstration an die sozialistischen Arbeiterführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht will am Sonntag demonstrieren. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "nd.DerTag" in seiner Mittwochausgabe. Nach Informationen des "nd" hat sich das Vorbereitungsplenum für die Demonstration dazu am Montagabend entschlossen, die Anmeldung aufrecht zu erhalten.

"Nach kontroverser Debatte hat das Bündnis in Vorbereitung der Demonstration im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung auf seiner Sitzung am 4. Januar 2021 mehrheitlich beschlossen, die Demonstration am Sonntag, den 10. Januar 2021, durchzuführen." Treffpunkt sei um 10 Uhr die Frankfurter Allee, Ecke Warschauer Straße. Die Demonstration soll zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde führen, um an die 1919 ermordeten Sozialisten Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zu erinnern.

Wie "nd" berichtete, hat der Geschäftsführende Landesvorstand der Berliner Linken bereits am 30. Dezember entschieden, das stille Gedenken auf den 14. März zu verlegen. Es findet sonst immer am zweiten Sonntag im Januar statt - ebenso wie die Demonstration. Linke-Landesgeschäftsführer Sebastian Koch teilte mit: "In der aktuellen Situation sind wir alle angehalten, unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, um die weitere Verbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Wir halten es daher aus gesundheitlicher und politischer Sicht nicht für verantwortlich, unser jährliches Gedenken in der bekannten Form mit mehreren Tausend Teilnehmer*innen im Januar durchzuführen." Zur Terminverschiebung habe man sich "nach intensiver Abwägung entschieden".

Ellen Brombacher, die als Vertreterin der Kommunistische Plattform im Liebknecht-Luxemburg-Bündnis mitwirkt, betonte am Dienstag: "Der Landesvorstand der Berliner Linken hat uns sehr früh, fair und offen über seine Erwägungen und Entscheidungen informiert." Der am Montagabend im Bündnis gefasste Beschluss "richtet sich in keiner Weise gegen die Entscheidung des Landesvorstands der Berliner Linken, dass stille Gedenken auf den 14. März zu verschieben". Bormbacher stellt klar: "Dass ich als Mitglied des Bündnisses an der Demonstration am 10. Januar teilnehme, liegt in der Natur der Sache. Ebenso selbstverständlich ist es, dass ich am 14. März beim stillen Gedenken dabei sein werde."

Quelle: nd.DerTag / nd.DieWoche (ots)

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