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Spahn zeigt Verständnis für Kritik

Archivmeldung vom 03.03.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.03.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Jens Spahn (2018)
Jens Spahn (2018)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Verständnis für Kritik an seiner Arbeit geäußert. Eine Pandemie sei für einen Gesundheitsminister kein "Schonwaschgang", sagte Spahn am Mittwoch im ARD-Morgenmagazin.

Das sei es aber für niemanden - es sei ein schwieriges Jahr für alle gewesen. Er verstehe, dass man nach Monaten des Lockdowns hohe Erwartungen habe. Der CDU-Politiker räumte auch ein, dass es bei den Impfungen mehr Tempo brauche, zumal mittlerweile auch mehr Impfstoff verfügbar sei. Künftig müsse zum Beispiel vor Ort flexibler entschieden werden können, wer geimpft werde. Das Intervall zwischen Erst- und Zweitimpfung müsse zudem erhöht werden - bei Biontech auf sechs Wochen und bei Astrazeneca auf zwölf Wochen, so Spahn. Teilweise sei die Wirksamkeit dann sogar höher, wie aktuelle Daten zeigten. Der Gesundheitsminister mahnte außerdem eine Freigabe des Astrazeneca-Impfstoffs für über 65-Jährige an. Er gehe davon aus, dass das in "wenigen Tagen" geschehe, fügte Spahn hinzu.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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