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Chef des Lehrerverbandes sieht Defizite bei Antisemitismus-Erkennung

Archivmeldung vom 14.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Antisemitische Tätergruppen, Stand 2019
Antisemitische Tätergruppen, Stand 2019

Bild: AJC Berlin Ramer Institute / Eigenes Werk

Nach dem Terroranschlag von Halle verlangt der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes Heinz-Peter Meidinger Konsequenzen für die Lehrerausbildung.

"In der Lehrerausbildung müssen verschiedene Antisemitismus-Szenarien, die in Schulen vorkommen können, in Rollenspielen durchgegangen und analysiert werden. Schnelles Erfassen der Situation und richtiges Reagieren ist hier extrem wichtig. Nur so werden Lehrer auf den Schulalltag besser vorbereitet", sagte Meidinger der "Bild". "Da gibt es Defizite. Wir müssen dazu in der Ausbildung mehr machen." Lehrer der Sozial- oder Politikfächer seien "mehr für die Themen Rechtsextremismus und Antisemitismus sensibilisiert als Lehrkräfte anderer Fächer". Dort müsse angesetzt werden. "Doch durch die Verkürzung der Ausbildungszeiten im Referendariat gibt es für solche spezielle Themen oft keinen Platz", so Meidinger.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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