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Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) unterstützt Anliegen von "Fridays For Future"

Archivmeldung vom 04.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Ramona Pop (2017)
Ramona Pop (2017)

Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die von zehntausenden Schülerinnnen und Schülern auch in Deutschland getragene »Fridays For Future«-Bewegung stellt nach Ansicht der Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) die richtigen Fragen in den Mittelpunkt ihres Protests.

"Sie demonstrieren für konsequenten Klimaschutz; und gegen eine Politik, die davor viel zu häufig zurückschreckt", schreibt Pop in einem Gastkommentar in der Tageszeitung "neues deutschland" mit Blick auf die wöchentlichen Freitagsdemonstrationen. "Dabei ist 'Fridays For Future' nur der Anfang", so die Senatorin. "Der Anfang einer Zeit, in der unsere Gesellschaft in ihrer Breite begriffen hat, welche Bedrohung der Klimawandel für sie und ihren Wohlstand darstellt. Einer Zeit, in der wir nicht diskutieren, ob es den Klimawandel gibt, sondern wie wir ihn am schnellsten und am nachhaltigsten eindämmen können. Und einer Zeit, in der der Schutz vor dem Klimawandel eine zentrale Aufgabe unseres Gemeinwesens geworden ist."

Wenn schon die schwarz-rote Bundesregierung dieser Aufgabe nicht nachkomme, seien die Länder umso mehr in der Pflicht, schreibt Pop weiter. Auch das sei funktionierender Föderalismus. Und die Berliner Grünen-Politikerin hebt hervor: "Während die große Koalition sich in Trippelschrittchen Richtung Kohleausstieg schiebt, hat Berlin den Kohleausstieg 2030 beschlossen. Aus der Braunkohle sind wir schon 2017 ausgestiegen."

"Wir stehen in der Energiewende noch ganz am Anfang. In Berlin tun wir, was wir können. Aber ohne den Bund wird es nicht gehen", so Pop weiter. "Die Lösungen liegen längst auf dem Tisch: erneuerbare Energien ausbauen, Kohlekraftwerke endlich abschalten, CO2-Emissionen einen Preis geben."

Quelle: neues deutschland (ots)

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