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Studie: Pflegebedürftige müssen immer mehr selbst zahlen

Archivmeldung vom 16.08.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.08.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Pflegebedürftige müssen eine immer größere Summe für ihre Versorgung selbst erbringen: Ein Schwerstpflegebedürftiger in Stufe 3 muss pro Monat rund 757 Euro zuzahlen - Unterkunft und Verpflegung sind dabei noch nicht eingerechnet. Dies geht aus einer Berechnung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK "Wido" hervor, wie die "Rheinische Post" berichtet.

Im Jahr 1999 lag der Eigenanteil noch bei nur 545 Euro pro Monat. In der Pflegestufe 1 hat sich der Eigenanteil für die Pflegebedürftigen nahezu verdreifacht. Er beträgt aktuell 369 Euro. Im Jahr 1999 waren es 133 Euro pro Fall und Monat. In Pflegestufe 2 wenden die Betroffenen durchschnittlich 562 Euro monatlich auf, etwas mehr als eine Verdopplung im Vergleich zum Jahr 1999. Für das Jahr 2015 rechnen die Experten in allen Pflegestufen um einen weiteren Anstieg pro Fall und Monat von jeweils 30 Euro.

"Das ursprüngliche Ziel der Pflegeversicherung, dass ältere Menschen nicht mehr auf Sozialhilfe angewiesen sind, wird immer weniger erreicht", sagte SPD-Pflegeexperte Karl Lauterbach der Zeitung. Pflege sei wieder zum Armutsrisiko geworden. Insbesondere Heimbewohner in der Pflegestufe 3 seien immer häufiger auf Sozialhilfe angewiesen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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