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Umweltministerin stellt Fünf-Punkte-Plan gegen Plastikmüll vor

Archivmeldung vom 26.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Plastikmüll: Brennstoff dank des neuen Geräts. Bild: Peter v. Bechen/pixelio.de
Plastikmüll: Brennstoff dank des neuen Geräts. Bild: Peter v. Bechen/pixelio.de

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat ihren Fünf-Punkte-Plan mit Maßnahmen für weniger Plastik und mehr Recycling vorgestellt. Man brauche eine "Trendwende" im Umgang mit Plastikmüll, sagte Schulze am Montag. Der Fünf-Punkte-Plan ihres Ministeriums solle diese "Trendwende" einleiten. "Der erste Punkt ist: Wir wollen überflüssige Produkte und Verpackungen vermeiden."

Als Beispiele nannte die Ministerin Einwegprodukte, die nach kurzer Benutzung weggeworfen werden. Als weitere Punkte führte Schulze die umweltfreundlichere Gestaltung von Verpackungen und die Förderung eines umweltfreundlichen Produktdesigns an. "Wir werden jetzt einen Dialog mit dem Handel starten, in dem wir konkrete und messbare Schritte festlegen, wie man das Verpackungsaufkommen ganz konkret reduzieren kann", kündigte die Umweltministerin an. Dabei solle der Online-Handel miteinbezogen werden. Der Plan des Ministeriums sieht zudem eine Verbesserung der Recycling-Praxis in Deutschland vor.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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