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Unternehmer will klares Profil für CDU

Archivmeldung vom 11.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Konstantin Gastmann / pixelio.de
Bild: Konstantin Gastmann / pixelio.de

Der Unternehmer und CDU-Mitglied Martin Herrenknecht hat die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer aufgefordert, der Partei wieder ein klares Profil zu geben. Die CDU sei "zusehends kraftlos in der gesellschaftlichen Mitte" und "ohnmächtig am rechten Rand", schreibt Herrenknecht in einem Gastbeitrag für das Nachrichtenmagazin Focus.

Die neue CDU-Führung müsse eine "Agenda 2035" auflegen. Neben einer Bildungsreform und dem besseren Ausbau auch der digitalen Infrastruktur fordert Herrenknecht eine "Migrationspolitik, die Integration im Blick hat und nach belastbaren Regeln funktioniert, ein Einwanderungsgesetz, das Asyl und Erwerbsmigration klar trennt, sowie ein Energiewendekonzept, das kein ingenieurtechnisches Blendwerk ist und berücksichtigt, was unsere Volkswirtschaft verkraftet." Die CDU müsse die "fleißigen, gut ausgebildeten und vernünftigen Bürgerinnen und Bürger als Wähler zurückgewinnen."

Die überwiegende Mehrheit wolle das Land nicht "dumpfen Rechtsradikalen oder sozialistischen Traumtänzern" überlassen, sagte Herrenknecht dem Focus. Das langjährige CDU-Mitglied lässt derzeit seine CDU-Mitgliedschaft ruhen, nachdem Friedrich Merz bei der Wahl zum Parteivorsitz knapp unterlegen war. Dies sei seine "gelbe Karte an die CDU", so der Unternehmer. Herrenknecht ist Vorstandsvorsitzender der Herrenknecht AG. Das Unternehmen aus dem Schwarzwald ist Weltmarktführer für Tunnelbohrmaschinen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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