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DIW-Chef warnt vor Wahlerfolg der AfD

Archivmeldung vom 21.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) warnt vor einem Erfolg der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) in der Bundestagswahl am Sonntag. "Ein Einzug der AfD in den Bundestag könnte wieder zu einer intensiveren Debatte über den Austritt Deutschlands oder von Krisenländern aus dem Euro führen", sagte Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin, der F.A.Z.

"Dies würde von der wichtigeren Diskussion darüber ablenken, wie die europäische Krise endlich beendet werden kann." Die AfD würde aber "vermutlich wenig an den Maßnahmen der neuen Bundesregierung ändern, um die Nachhaltigkeit des Euro und die Schuldentragfähigkeit zu gewährleisten".

Emnid ermittelt Vorsprung von einem Prozent für Schwarz-Gelb

Zwei Tage vor der Bundestagswahl hat nun auch noch das Meinungsforschungsinstitut Emnid einen Vorsprung von Schwarz-Gelb vor Rot-Rot-Grün von einem Prozentpunkt ermittelt. Für die Umfrage im Auftrag von "Bild am Sonntag" wurden vom vergangenen Samstag bis Freitagvormittag 2.047 Bundesbürger befragt. Damit handelt es sich um die aktuellste Umfrage vor der Wahl.

Laut Emnid kommen CDU/CSU auf 39 Prozent (unverändert im Vergleich zur Vorwoche) und die FDP auf 6 Prozent. Dies ist ein Plus für die Liberalen von einem Prozentpunkt zur Vorwoche. Die SPD erreicht unverändert 26 Prozent, die Grünen verlieren einen Prozentpunkt auf 9 Prozent, die Linke bleibt bei 9 Prozent. Unverändert 4 Prozent wurden für die europakritische Alternative für Deutschland (AfD) ermittelt. Die Sonstigen landen bei 7 Prozent (unverändert).

Schwarz-Gelb kann danach am Sonntag mit 45 Prozent der Stimmen rechnen, Rot-Rot-Grün mit 44 Prozent. Entgegen den allgemeinen Erwartungen hätte nach diesen Zahlen die bayerische Landtagswahl am vergangenen Sonntag kaum Einfluss auf das Ergebnis der Bundestagswahl. Emnid-Chef Klaus-Peter Schöppner sagte "Bild am Sonntag": "Diese Wahl bleibt spannend bis zum Schluss. Wir erleben ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Regierungs- und Oppositionsparteien mit ungewissem Ausgang. Der denkbar knappe Vorsprung von Schwarz-Gelb ist geringer als die statistische Fehlertoleranz der Umfrage."

Die Fehlertoleranz der Emnid-Umfrage liegt bei rund 2 Prozent für die Volksparteien und etwa 1,5 Prozent für die kleineren Parteien.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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