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Staatlicher Lottofirma droht Bußgeld von bis zu 750.000 Euro

Archivmeldung vom 18.12.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.12.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Toto Lotto (Symbolbild)
Toto Lotto (Symbolbild)

Foto: Oxfordian Kissuth
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

In der Affäre um auffällig hohe Gewinne mit Sportwetten bei Lotto Sachsen-Anhalt greift die Glücksspielaufsicht durch. Die im Innenministerium angesiedelte Behörde hat jetzt ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Das sagte ein Ministeriumssprecher der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung. Laut Gesetz ist dabei ein Bußgeld von bis zu 750.000 Euro möglich.

Ob sich das Verfahren formal gegen das staatliche Lotto-Unternehmen oder gegen die beiden mittlerweile entlassenen Geschäftsführer richtet, ließ der Sprecher offen. "Zur Sicherung der Ermittlungen und zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen" könne das Ministerium keine näheren Auskünfte erteilen, sagte er.

Die Glücksspielaufsicht wirft den im Oktober fristlos entlassenen Lotto-Geschäftsführern Maren Sieb und Ralf von Einem vor, sie über das Agieren einer Gruppe von Großspielern nicht unterrichtet zu haben. Ein Lottoladen in Zerbst war Drehscheibe der Geschäfte, über die im Januar zuerst die MZ berichtet hatte.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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