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Kraft kritisierte Guttenbergs Afghanistan-Besuch als "Inszenierung" eines "Möchtegern-Kanzlerpaares"

Archivmeldung vom 13.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Fabian Pittich
Hannelore Kraft / Bild: hannelore-kraft.de
Hannelore Kraft / Bild: hannelore-kraft.de

Scharfe Kritik an dem Blitzbesuch von Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) in Afghanistan äußerte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Hannelore Kraft: "Wenn Politik zur Inszenierung wird, steigert das die Politikverdrossenheit der Bürgerinnen und Bürger", sagte Kraft den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Dienstagausgabe).

"Das gilt ganz besonders im Zusammenhang mit dem gefährlichen Einsatz unserer Soldaten in Afghanistan." Der Minister wurde auf dem Besuch von seiner Ehefrau Stephanie begleitet. Zum Minister-Tross gehört auch der Talkmaster Johannes B. Kerner, der in Afghanistan eine Talkshow mit zu Guttenberg aufzeichnen will. Dazu erklärte Kraft gegenüber der WAZ weiter: "Es passt einfach nicht, wenn sich Möchtegern-Kanzlerpaare mit großem Pomp in Szene setzen wollen."

Stephanie zu Guttenberg zahlt Afghanistan-Reise aus eigener Tasche

Stephanie zu Guttenberg zahlt die Reise nach Afghanistan aus eigener Tasche. Das stellte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums gegenüber dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe) klar. Sie ist in diesen Stunden mit Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) am Hindukusch unterwegs. Im Übrigen werde Stephanie zu Guttenberg in der während der Reise produzierten Sendung des Sat-1-Moderators Johannes B. Kerner nicht auftauchen, so der Sprecher. Ihre Anwesenheit habe mit Kerners Anwesenheit nichts zu tun. Er wies Kritik an der Reise zurück. "Das ist ernsthaft, das ist authentisch und wird von den Soldaten dankend angenommen", sagte der Sprecher.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung / Kölner Stadt Anzeiger

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