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Kinderhilfswerk will Grundsicherung statt höherem Kindergeld

Archivmeldung vom 29.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Petra Bork / pixelio.de
Bild: Petra Bork / pixelio.de

Mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen zur Familienpolitik hat sich das Deutsche Kinderhilfswerk für eine Reform des Kindergelds und des Kinderzuschlags hin zu einer bedarfsgerechten Kindergrundsicherung ausgesprochen. "Durch die Verrechnung des Kindergeldes mit Hartz IV profitieren genau diejenigen nicht von einer Erhöhung, die Unterstützung am nötigsten hätten. Hier müssen wir umsteuern", sagte die Vizepräsidentin des Kinderhilfswerks, Anne Lütkes, im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwochausgabe).

Sie forderte außerdem ein Investitionsprogramm für die frühkindliche Bildung und eine Abschaffung des Betreuungsgeldes. "Wir sollten zudem fünf Milliarden Euro pro Jahr in den Kita-Ausbau sowie die Kinder- und Jugendarbeit stecken und zudem das Betreuungsgeld schleunigst abschaffen." Mit Blick auf eine mögliche Große Koalition von Union und SPD sagte Lütkes, diese solle "endlich die Kinderrechte im Grundgesetz verankern".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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