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Kubicki lobt Entscheidungen zu Ausschussvorsitzen für AfD

Archivmeldung vom 31.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Wolfgang Kubicki Bild: German Embassy London, on Flickr CC BY-SA 2.0
Wolfgang Kubicki Bild: German Embassy London, on Flickr CC BY-SA 2.0

Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) lobt die Entscheidungen zur Vergabe der Chefposten in Parlamentsausschüssen an AfD-Politiker. "Mit diesen Entscheidungen hat das Parlament Stärke gezeigt", sagte Kubicki dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Die Ablehnung ihrer Kandidaten hätte am Ende nur der AfD geholfen und wäre eine Steilvorlage für ihre Propaganda gewesen." Kubicki mahnte zu einer offensiven Auseinandersetzung mit der AfD.

"Demokraten weichen nicht und dürfen keiner Diskussion aus dem Wege gehen", sagte der FDP-Politiker. "Entweder wir haben die besseren Argumente, dann setzen wir uns durch. Oder es sind die schlechteren, dann hilft es aber auch nicht, wenn wir uns verstecken." Die Kollegen von der AfD seien freigewählte Abgeordnete. "Ich werbe dafür, die Rechte dieser Fraktion nicht zu missachten." Kubicki sagte, das Recht der AfD, einen Bundestagsvizepräsidenten zu stellen, sei unbestritten. Der Ältestenrat habe jedoch entschieden, dass es keinen weiteren Wahlgang mit dem Abgeordneten Glaser geben werde. "Die AfD ist aufgefordert, einen anderen Kandidaten zu benennen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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