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Kubicki attackiert Impfpflichtbefürworter: Es geht um „Rache“ an Ungeimpften"

Archivmeldung vom 18.12.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.12.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
FDP-Vizevorsitzende Wolfgang Kubicki (Archivbild) - SNA, 1920, 18.12.2021 (Foto: CC BY-SA 3.0 / Olaf Kosinsky (kosinsky.eu) / Wikimedia Commons)
FDP-Vizevorsitzende Wolfgang Kubicki (Archivbild) - SNA, 1920, 18.12.2021 (Foto: CC BY-SA 3.0 / Olaf Kosinsky (kosinsky.eu) / Wikimedia Commons)

Seit Pandemiebeginn tritt der FDP-Politiker Wolfang Kubicki gegen strenge Corona-Maßnahmen und eine Impfpflicht ein. In einem aktuellen Interview mit „Zeit Online“ hat er scharfe Kritik an Befürwortern einer Impfpflicht geübt und ihnen ein Rachemotiv gegenüber Ungeimpften vorgeworfen. Dies berichtet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes zu lesen: "„Ich bin entsetzt über das jakobinerhafte Verhalten vieler in diesem Land, deren Freude an 2G und Impfpflicht ja nicht mehr rational ist“, sagte der Bundestagsvizepräsident am Samstag.

„Vielen Impfpflichtbefürwortern scheint es um Rache und Vergeltung zu gehen.“ Auf die Nachfrage „Rache an wem?“ erwiderte Kubicki: „An den Ungeimpften, weil man glaubt, in ihnen die Verantwortlichen für unsere derzeitige Misere ausgemacht zu haben, was natürlich völliger Unsinn ist.“

Auch in einem Antragsentwurf hatte sich Kubicki zusammen mit anderen FDP-Abgeordneten klar gegen die Einführung einer Impfpflicht ausgesprochen. Mittlerweile seien mehr als 30 Parlamentarier beteiligt, fügte der Politiker hinzu.

„Ich bin gegen eine allgemeine Impfpflicht, weil es meinem ganzen Menschenbild widerspricht. Und weil wir mittlerweile die Gewissheit haben, dass auch Geimpfte ansteckend sind“, erklärte er. „Für mich wäre 1G der bessere Weg. Also dass wirklich alle, die beispielsweise in ein Krankenhaus oder ein Pflegeheim kommen, getestet sein müssen.“

Eine begrenzte Impfpflicht wurde bereits vom Parlament beschlossen: sie betrifft Beschäftigte in Einrichtungen wie Kliniken, Pflegeheimen und Arztpraxen. Sie müssen nun bis Mitte März 2022 Nachweise über einen vollen Impfschutz oder eine Genesung vorzeigen. Kubicki hatte dieser Novelle zugestimmt – dies sei ihm so schwergefallen wie noch nie im Bundestag, gab er zu. Er habe aber deutlich gemacht: „Damit ist für mich die Grenze des Zumutbaren, was die Impfpflicht angeht, erreicht.“

Was die allgemeine Impfpflicht betrifft, soll der Bundestag darüber voraussichtlich im kommenden Jahr in freier Abstimmung ohne Fraktionsdisziplin entscheiden. Auch der Bundeskanzler Olaf Scholz befürwortet eine solche Pflicht."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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