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Schmidt fordert CSU zur Verbesserung ihres Erscheinungsbilds auf

Archivmeldung vom 17.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Christian Schmidt (2014)
Christian Schmidt (2014)

Foto: J. Patrick Fischer
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der stellvertretende CSU-Vorsitzende Christian Schmidt hat seine Partei dazu aufgerufen, ihr Erscheinungsbild zu verbessern. "Die CSU kann mehr als gegenwärtig wahrgenommen wird", sagte Schmidt im Interview mit der "Welt".

"Die Maut hat in den vergangenen Monaten alles beherrscht." Jetzt müsse die CSU wieder eine breitere Themenpalette anbieten, zu der auch die Außenpolitik gehöre. "Aufgrund meiner internationalen Erfahrung kann ich da sehr hilfreich sein", sagte der Landwirtschaftsminister und frühere Verteidigungsstaatssekretär. Schmidt wies zudem die Deutung zurück, die CSU befinde sich in einer ähnlichen Phase wie 2007 vor dem Sturz des damaligen Parteichefs und Ministerpräsidenten Edmund Stoiber. "Das ist ein Vergleich, den ich nicht nachvollziehen kann. Damals war die CSU in einer Phase, in der sie mit ihrer eigenen Mächtigkeit nicht mehr zurechtkam", sagte der Minister. "Stoiber war immer noch fachlich herausragend, aber wir hatten irgendwie die Bodenhaftung verloren." Dagegen sei Seehofer "überaus geerdet und bei der Bevölkerung". Gleichwohl komme es für die CSU darauf an, in nächster Zeit "das Perspektivische wieder mehr zu diskutieren". Die Bemerkung Seehofers, er werde bei der nächsten Landtagswahl möglicherweise doch noch einmal antreten, wollte Schmidt nicht kritisieren. "Es ist das gute Recht von Horst Seehofer, diesen Anspruch zu formulieren", sagte der Vizevorsitzende der CSU.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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