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Lehrer und Grüne kritisieren Umgang des niedersächsischen Kultusministeriums mit Klassenfahrten

Archivmeldung vom 23.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de
Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Lehrer und Grüne kritisieren, dass es in Niedersachsen noch keine Regelung zum Umgang mit Storno-Kosten bei Klassenfahrten gibt. Der Deutsche Lehrerverband fordert eine Entscheidung. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger mit Blick auf die Situation in Niedersachsen: "Das ist der Hammer."

Meidinger fügte hinzu: "Ich halte es für fahrlässig, Schulen und Lehrer so lange im Ungewissen zu lassen. Das Ministerium muss seiner Verantwortung gerecht werden." Der Lehrerverband erwarte von allen Ländern eine großzügige Erstattung der Stornokosten sowie klare Richtlinien zum Umgang damit.

Die Grünen im Landtag fordern ebenfalls eine schnelle Regelung. Die Fraktionsvorsitzende der Partei und bildungspolitische Sprecherin, Julia Willie Hamburg, erklärte in der "NOZ", die ungeklärte Situation sei für Eltern und Familien, aber auch für Schulen und Einrichtungen schwierig. "Auf allen Seiten können ausfallende Klassenfahrten Kostennöte hervorrufen, die die Landesregierung ernst nehmen muss."

Hamburg vermutet: "Offenbar scheitert in Niedersachsen eine Finanzhilfe am Streit in der Regierung. Ich fordere die Landesregierung auf, dieses schnell zu klären." Es könne nicht sein, dass Finanzminister Hilbers auf dem Geld sitze, so Hamburg, wenn mit vergleichsweise geringem Aufwand längst Klarheit für alle Beteiligten bestehen könne. "Denn derzeit drohen insbesondere die Lehrkräfte auf den gesamten Kosten für Klassenfahrten sitzen zu bleiben oder müssen diese jetzt gar von den Eltern einklagen. Das müssen die Landesregierung und insbesondere Kultusminister Tonne als Dienstherr so schnell wie möglich beenden."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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