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Grüne geben Berlin Mitschuld an laschem Klimavertrag

Archivmeldung vom 12.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Robert Habeck Bild: Heinrich-Böll-Stiftung, on Flickr CC BY-SA 2.0
Robert Habeck Bild: Heinrich-Böll-Stiftung, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die Grünen geben der Bundesregierung eine Mitschuld daran, dass das Ziel der Dekarbonisierung im letztvorliegenden Entwurf des neuen Weltklimavertrags nicht mehr enthalten war. "Dass es unter anderem Deutschland nicht gelungen ist, die Dekarbonisierung mit in den Vertrag reinzubekommen, muss man der Bundesregierung wohl auch selbst zuschreiben", sagte Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

"Es ist kaum glaubwürdig, wenn ein führendes Industrieland den Ausstieg aus den fossilen Energieträgern fordert, ihn aber im eigenen Land nicht wirksam anpackt und stattdessen Geschenke an Kohlekonzerne verteilt", sagte Habeck mit Blick auf die gescheiterte Klima-Abgabe von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). "Ohne Dekarbonisierung wird sich die Klimaerwärmung nicht stoppen lassen", betonte der Grünen-Politiker. "Wenn wir nicht auf Kohle, Öl und Gas verzichten, saufen bestimmte Regionen der Welt irgendwann ab", sagte der Grünen-Politiker. Der französische Verhandlungsführer, Außenminister Laurent Fabius, will den neuen, fertigen Klimavertrag am heutigen Samstag präsentieren.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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